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Terlinden, in Zollikon direkt an der Grenze zu Küsnacht gelegen, ist ein exzellenter Tauchplatz, um gute Steilwand-Tauchgänge zu machen. Die interessantesten Plätze dieser Tauchgänge befinden sich auf einer Tiefe von 30 und 45 Metern, was ihn zu einem schönen Tachplatz für entsprechend ausgebildete und ausgerüstete Taucher macht. Vergiss deine Lampe nicht.
Anreise:
Mit dem Auto, von der Stadt Zürich: Du fährst auf der Seestrasse von der Stadt Zürich (Bellevue) Richtung Rapperswil. Nach etwa fünf Minuten siehst du auf der rechten Seite den See und links den Bahnhof Tiefenbrunnen. Fahre etwa zwei Minuten weiter auf der Seestrasse und kurz vor der Grenze zu Küsnacht siehst du auf der rechten Seite eine kleine Parkfläche neben einem Rasen - dies ist der Tauchplatz. Falls du nach Küsnacht und an einem kleinen Shopping-Center (links) vorbei gefahren bist, bist du zu weit gefahren.
Mit dem Auto, von Rapperswil: Fahre Richtung Zürich, durch Küsnacht und Zollikon hindurch. Gleich nach der Grenze zu Zollikon siehst du auf der linken Seite eine kleine Parkfläche neben einem Rasen - dies ist der Tauchplatz.
Öffentlicher Verkehr: Fahre mit dem Zug zum Bahnhof Zollikon. Verlasse den Bahnhof Richtung See, gehe bis zur Seestrasse hinunter und drehe dich nach links. Gehe etwa fünf oder zehn Minuten dem See entlang, bis du auf der linken Seite einen Rasen mit einer kleine Parkfläche siehst - dies ist Terlinden.
Parkieren: Die Parkplätze an diesem Tauchplatz sind limitiert, und bei gutem Wetter wirst du Mühe haben, einen Parkplatz zu finden. Sei vorsichtig, falls du illegal parkierst, hast du schnell eine happige Busse. Unglücklicherweise wurde in der Nähe ein neues Einkaufszentrum eröffnet; dass es eine ungenügende Anzahl an Parkfeldern hat, erstaunt nicht. Dies beeinflusst die Parkplatz-Situation am Tauchplatz manchman negativ.
Ein- und Ausstieg: Wenn du ans Ufer hinunter gehst, siehst du einige Treppenstufen, die zu einen kleinen Steg führen. Hier kannst du mit einem grossen Schritt den Einstieg machen; für den Ausstieg kannst du die dort angebrachte Leiter verwenden. Vergiss nicht, vor dem Einstieg die Tauch-Flagge zu positionieren - oder riskiere, von der Seepolizei gebüsst zu werden. Im Steg findest du einige Löcher, worin du deine Flagge perfekt aufstellen kannst.
Tauchplatz (Oberfläche): Von der Oberfläche her ist dieser Tauchplatz ziemlich gewöhnlich. Der Bootsverkehr ist nicht ausserordentlich gross, was es den Tauchern erlaubt, beidseits des Steges zu tauchen. Die interessanten Stellen des Tauchgangs erstrecken sich bis etwa 30 Meter vom Ufer entfernt, dementsprechend sollten Taucher an der Oberfläche nicht noch weiter vom Ufer entfernt sein.
Tauchgebiet (Unterwasser): Falls du diesen Tauchplatz nicht kennst, beginnst du am einfachsten mit dem Abstieg entlang der Kette der ersten Boje. Der Grund ist dort etwa 10 Meter tief. Danach folgst du einfach dem abfallenden Boden nach unten. Der Boden hat dort eine Neigung von etwa 45 Grad; nach kurzer Zeit befindest du dich auf einer Tiefe von 30 Metern. Hier endet der schräg abfallende Grund und du bist am oberen Ende einer Klippen-ähnlichen Wand. Je nach Jahreszeit wirst du dort noch genug Sonnenlicht haben, aber beim Abstieg an den Fuss der Wand begiebst du dich in komplette Dunkelheit.
An diesem Punkt hast du zwei Möglichkeiten - links oder rechts. Falls du mit der Wand auf deiner linken Seite weiter tauchst, erreichst du schliesslich ein kleines Kreuz, das als Denkmal an einen Taucher, der an diesem Tauchplatz im Herbst 2003 starb, errichtet wurde. Schwimme ein wenig weiter und du findest einen schönen Überhang auf etwa 35-40 Meter. Mittlerweilen hast du wohl etwa 100 bar Flaschendruck übrig und dein Computer zeigt dir an, dass du dich deiner Nullzeit näherst. Dies ist wahrscheinlich eine gute Gelegenheit, unter dem Überhang und danach dem schräg abfallenden Boden folgend aufzusteigen.
Falls du dich dafür entscheidest, mit der Wand auf deiner rechten Seite weiterzutauchen, kommst du nach etwa fünf Minuten Schwimmen zu einer kleinen Höhle. Diese Höhle ist voller Zwerge und Alien-ähnlichen Figuren. Es ist möglich, dass du hier die Auswirkungen der Stickstoff-Narkose spürst, aber du kannst sicher sein, dass diese Objekte wirklich existieren. Auch dies ist wohl eine gute Gelegenheit, aufzusteigen. Folge dazu dem schräg abfallenden Boden.
Sobald du eine Tiefe von etwa zehn Metern erreicht hast, bietet es sich womöglich an, deinen Aufstieg zu unterbrechen und einen Tief-Stop durchzuführen. Drehe dich auf dieser Tiefe in die Richtung, die der ursprünglich gewählten entgegengesetzt ist. Nach einer Weile kannst du langsam auf ungefähr fünf Meter Tiefe aufsteigen, wo du eine Menge Pflanzen und Gesteinsformationen findest. Falls du weiter auf eine Tiefe von zwei oder drei Meter aufsteigst, kommst du schliesslich zu einem grossen Steinhaufen - dieser markiert den Ausstieg. Schau nach oben und du siehst die Leiter.
Was es zu sehen gibt: Neben den bereits erwähnten Attrationen solltest du im letzten flachen Teil des Tauchgangs nach einem Hecht Ausschau halten. Zwischen fünf und zehn Metern Tiefe wächst eine Menge Moos und Gras, worin sich der Hecht gerne verbirgt. Nähere dich langsam, ohne abrupte Bewegungen; vielleicht kannst du einen Blick auf ihn erhaschen, bevor er mit grosser Geschwindigkeit davon schwimmt. Manchmal kann man an diesem Tauchplatz oberhalb 15 Metern Schulen von Egli beobachten. Es ist jedoch häufiger, einige grosse Exemplare beim aggressiven Verteidigen ihrer Territorien zu beobachten.
Infrastruktur: Toiletten findest du, indem du den Parkplatz verlässt und der Seestrasse entlang Richtung Küsnacht gehst. Etwa 20 meter vom Parkplatz entfernt siehst du auf der rechten Seite ein kleines Gebäude - dies sind die Toiletten. Bitte beachte, dass die Toiletten im Winter nicht geöffnet sind. Am Abend steht von Zeit zu Zeit ein Geflügel-Grill-Wagen am südlichen Ende des Parkplatzes - eine exzellente Gelegenheit, das Nachtessen nach dem Tauchgang am See zu geniessen. Abgesehen von der Kafeteria, die Mittags-"Menus" (der Begriff ist je nach Qualitäts-Ansprüchen weit zu fassen) im nahe gelegenen Einkaufszentrum serviert, sind Verpflegungs-Gelegenheiten eher spärlich vorhanden. Am besten suchst du nach dem Tauchgang ein Restaurant in Küsnacht auf. |